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G7-Gipfel in München: Münchens Oberbürgermeister empört nach brennenden Polizeiautos: „Hohe Polizeipräsenz“ angekündigt

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Aus: Katharina Haase, Lukas Schierlinger

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Kurz vor dem G7-Gipfel sind in München acht Polizeiautos abgebrannt. Oberbürgermeister Dieter Reiter verurteilte den mutmaßlichen Angriff auf das Schärfste.

  • Landrat zum Sicherheitskonzept in Elmau: Anton Speer (Freie Wähler) informiert auf einer Pressekonferenz über die laufenden Vorbereitungen.
  • Polizeiautos früher brennen G7-Gipfel: Wenige Tage vor dem Besuch der Staatsoberhäupter auf Schloss Elmau zündeten Unbekannte acht Einsatzfahrzeuge an.
  • Die wichtigsten Informationen haben wir für Sie in unserem Übersichtsaufkleber zusammengefasst.

Update 22. Juni, 13:43 Uhr: Nach der Brandstiftung auf den Polizeibussen verurteilte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter die Tat aufs Schärfste. Im Interview mit dem Radiosender Gong 96.3 Er sagte: „Das ist inakzeptabel – es kann nur verurteilt werden und es ist das Letzte, was wir in unserer Demokratie brauchen, um Fahrzeuge zu verbrennen.“ Es tut mir überhaupt nicht leid.”

Oberbürgermeister Reiter verurteilt Brandstiftung für G7-Gipfel: „Hohe Polizeipräsenz“ für München angekündigt

Trotz des Vorfalls bekräftigte Reiter, dass es keine Krawallszenen wie beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg mehr geben dürfe. Mit einer „hohen Polizeipräsenz“ wolle man das in der Landeshauptstadt verhindern, so der SPD-Politiker.

Update 22. Juni, 12:22 Uhr: Auch über Flugverbotszonen und gesperrte Straßen und Wanderwege hält Hauser ausführliche Informationen bereit. Der Polizist bittet Touristen, sich „aktuell“ zu informieren und spezielle Grenzübergänge zu nutzen. Bei der Ankunft der Staatsgäste (geplant per Helikopter) kann es zu wetterbedingten Anpassungen kommen, die dann zu Schließungen führen würden. „Darauf muss ich mich natürlich beziehen“, sagt Hauser. Temporäre Einschränkungen für Anwohner sind jedenfalls nicht auszuschließen. Hiermit schließen wir die Berichterstattung über die Pressekonferenz.

Update vom 22. Juni um 12:20 Uhr: Laut Hauser werden innerhalb weniger Tage rund 18.000 Polizisten im Einsatz sein. Hauser bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen.

Für ihn ist das Wichtigste, dass der Gipfel reibungslos abläuft, friedliche Zusammenkünfte garantiert sind und alle Beteiligten sicher und unverletzt nach Hause gehen können. Nähere Angaben zum Münchener Brandanschlag machte der Polizeipräsident nicht.

Bei den Vorbereitungen wurde das Betriebskonzept aus dem Jahr 2015 verwendet, aber auch einige Anpassungen an aktuelle Entwicklungen vorgenommen. „Gemeinsam zum Erfolg“ ist das Motto der beteiligten Kräfte.

Polizeichef über brennende Autos in München: „Hat uns nicht überrascht“

Update vom 22. Juni um 12:15 Uhr: Nun meldet sich Manfred Hauser, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, zu Wort. Er beschreibt das Sicherheitskonzept der Polizei anlässlich des G7-Gipfels.

Er verurteilte die mutmaßliche Brandstiftung an Polizeiautos in jener Nacht in München aufs Schärfste. Glücklicherweise wurden keine Kollegen verletzt. „Aber der Vorfall hat uns nicht überrascht“, sagt Hauser.

Landrat zum Sicherheitskonzept in Elmau: Zuversicht für friedlichen G7-Gipfel

Update vom 22. Juni, 12:05 Uhr: Es gebe dieses Jahr Unterschiede zum G7-Gipfel in Elmau 2015, erklärt Speer. Damals in Oberammergau gab es keinen Krieg in der Ukraine, keine Corona-Demonstrationen, keine Klimaaktivisten und keine Passionsspiele. Außerdem gab es mehr Vorbereitungszeit. Dennoch ist er zuversichtlich, dass der Distrikt wieder einen guten und friedlichen Gipfel abhalten wird.

Das Betriebs- und Planungszentrum befindet sich diesmal in der derzeit leerstehenden Zugspitz Realschule. Auch viele ehrenamtliche Helfer würden bei der Gipfelsicherung helfen, ebenso wie Feuerwehr, THW, Berg- und Wasserrettung. Diese sind durch die vielen Katastrophen der letzten Jahre bereits gut erprobt und gut aufgestellt.

Aktualisierung vom 22. Juni, 12:01 Uhr: Die Pressekonferenz ist eröffnet und wird von der Sprecherin der Polizei Garmisch-Partenkirchen, Carolin Englert, moderiert. Erster Landrat Anton Speer hat das Wort.

Aktualisierung vom 22. Juni, 11:44 Uhr: Gegen 12 Uhr gibt es eine Pressekonferenz zum Sicherheitskonzept des G7-Gipfels mit dem Landrat von Garmisch-Partenkirchen, Anton Speer (freie Wähler) und Polizeipräsident Manfred Hauser gewähren. Auch die Brandstiftung an den Polizeibussen in München wird thematisiert. Die Pressekonferenz finden Sie hier im Ticker und Livestream.

Update 22. Juni, 10:47 Uhr: Nach dem Brand in acht Polizeiautos in München ermittelt die Polizei kurz vor dem G7-Gipfel auch gegen Linksextremisten. Als Sprecher der Münchner Polizei, Andreas Franken, Deutsche Presse-Agentur (dpa) gesagt, es gibt auch Studien in andere Richtungen. Derzeit gibt es jedoch keine Verdächtigen.

Kurz vor dem G7-Gipfel sind in München acht Polizeiautos abgebrannt.
Kurz vor dem G7-Gipfel sind in München acht Polizeiautos abgebrannt. ©Thomas Gaulke

„Natürlich gehen wir davon aus, dass es sich um eine Brandverletzung im Zusammenhang mit dem G7-Treffen handelt, da die Truppen für diese Operation hier in München waren.“ Franken weiter: „Wir werden diesen Vorfall nutzen, um die Einsatzkräfte zu sensibilisieren.

Aktivistensprecher distanziert sich: friedlicher G7-Protest gefordert

Update 22. Juni, 08:42 Uhr: Erste Reaktion auf den mutmaßlichen Brandanschlag in München: Franz Haslbeck vom Protestbündnis „Stop G7 Elmau“ distanziert sich ausdrücklich von der mutmaßlichen Brandstiftung. Er gehe davon aus, dass keine Organisation des Bündnisses beteiligt gewesen sei, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Haslbeck betonte, „Stop G7 Elmau“ stehe für friedlichen Protest.

Es ist nicht der erste Vorfall im Zusammenhang mit der Versammlung in Schloss Elmau, die am Montag beginnt und für die bereits höchste Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Am Dienstag wurden einige gefährliche Manipulationen an Stromverteilerkästen im Sicherheitsbereich rund um den Tagungsort bekannt.

Polizeiautos brennen für G7-Gipfel: Großeinsatz in München

Originale Nachricht:

München – Kurz vor Beginn des G7-Gipfels auf Schloss Elmau sind im oberbayerischen Elmau acht Polizeiautos in Flammen aufgegangen. Mehrere Polizei- und Feuerwehrkräfte rückten dann gegen 3 Uhr morgens vor. Es war sogar ein Hubschrauber im Einsatz. Mehr als anderthalb Stunden später waren die Löscharbeiten im Damm abgeschlossen.

Mannschaftsbusse der Bundeswehr waren am frühen Mittwochmorgen vor einem Hotel an einer Hochstraße am Münchner Gasteig im Stadtteil Haidhausen geparkt. Das Hotel beherbergt derzeit Rettungsdienste für den G7-Gipfel, sagte ein Münchner Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Ermittler vermuten Brandstiftung.

Polizeihubschrauber sucht nach möglichen Tätern – keine Verletzten in München

Kurz nach der Bekanntgabe suchte die Polizei unter anderem mit einem Helikopter nach möglichen Tätern, was laut dem Sprecher zunächst jedoch vergeblich blieb. Kriminalbeamte untersuchten den völlig ausgebrannten Polizeibus. Die Beamten schätzen den Schaden im sechsstelligen Bereich. Niemand wurde verletzt.

Der G7-Gipfel findet vom 26. bis 28. Juni auf Schloss Elmau am Fuße des Wettersteingebirges bei Garmisch-Partenkirchen statt. Unter Führung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) treffen sich dort die Staats- und Regierungschefs der USA, Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Japans und Kanadas. Ihren ersten Kontakt mit dem Gastland Deutschland haben die Staatsoberhäupter am Flughafen München. Dort laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. kah/dpa

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